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Alles klar

Zu viele
 "SCHWIERIGE 
PATIENTEN“
,
die nichts verändern? 

Wie Sie effektiv und in kurzer Zeit zu Veränderungen motivieren, ohne endlose Diskussionen und endlich mit eigener Zufriedenheit und Freude an der Arbeit.


Was soll ich denn noch machen? 


Mein nächster Patient.

Ich hatte ihn schon mit Spannung erwartet.

Mit Anspannung.

Einer meiner vielen „schwierigen Patienten“. Wenn ich seinen Namen im Terminkalender sah, spürte ich Druck und Resignation zugleich.

Wir hatten ein gutes Verhältnis. Solange ich es vermied, bestimmte Themen anzusprechen.

Er war Mitte 50, schwerer Raucher. Mit allem, was dazu gehört. Das war auch nicht sein einziges Problem. Bei jedem Kontakt konnte ich sehen, dass seine ungesunde Lebensweise ihren Tribut forderte.

Was er tun musste, war klar


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Mir zumindest.

Er musste: 

  • Seine Ernährung komplett umstellen und abnehmen.
  • Sich dringend mehr bewegen.
  • Endlich die Medikamente regelmäßig nehmen.
  • Das Rauchen aufgeben. Am besten sofort.

Wir kannten uns schon lange. Er hatte klare Vorstellungen davon, was meine Aufgabe war. Ein Rezept oder eine Krankmeldung ausstellen.

Aber wenn es darum ging, was ich besprechen wollte, waren unsere Gespräche rasch beendet.

Ich hatte bisher jede Gelegenheit genutzt, mit ihm über gesunde Lebensweisen und Veränderungen zu sprechen. Das war ihm stets unangenehm und nach Jahren hatte sich ein festes Ritual entwickelt. Es lief immer gleich ab.

 

Und täglich grüßt das Murmeltier


„Hier ist Ihr Rezept. Sollten wir vielleicht heute mal über Ihr Rauchen sprechen und was Sie für Ihre Gesundheit tun könnten?“

Die Antwort jedes Mal freundlich, aber bestimmt:

„Heute nicht Herr Doktor, ich habe gerade so viel Stress, da kann ich nichts verändern. Ich brauche nur mein neues Rezept“.

Wie viel Zeit und Energie hatte ich wohl schon in diese Gespräche investiert? Ohne jeden Erfolg.

Ich spürte Resignation, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und – wenn ich ehrlich bin – ziemlich viel Wut.

Vielleicht hatte er doch etwas verändert, seit unserem letzten Kontakt? Hatte er wenigstens seine Medikamente regelmäßig eingenommen?

„Hab ich, Herr Doktor. Ich habe mich auch mehr bewegt und einige Zigaretten weggelassen“.

Alle Befunde und Laborergebnisse sprachen dagegen.

Er hatte mich wieder belogen.

Glaubte er selbst an das, was er mir erzählte? Warum konnte er nicht wenigstens ehrlich zu mir sein, wenn er schon den Rat des Experten ignorierte?

Was sollte ich denn noch tun?

Einfach aufgeben? 


Es ist frustrierend, wenn wir Probleme sehen, Lösungen kennen und Ratschläge geben, aber unsere Patienten es nicht umsetzen.

Sind wir dafür Ärzte geworden?

Wir haben uns so viel Wissen angeeignet, uns zum Experten entwickelt. Und wenn wir unsere Expertise anbieten, bedanken sich Patienten freundlich, gehen nach Hause und – tun nichts.

Es gibt auch Patienten, die fragen aktiv nach Rat und sind motiviert, etwas zu ändern. Dann können wir beraten und unser ganzes Fachwissen einbringen.

Es macht Spaß zu sehen, wie Patienten sich bedanken und von unserem Rat profitieren.

Aber solche Gespräche sind eher selten.

Bei den meisten unserer Patienten sehen wir den Veränderungsbedarf. Die Patienten können ihn offenbar nicht sehen.

Oder wollen sie ihn nicht sehen?

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Die bittere Realität


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Viele unserer Patienten leiden an chronischen Erkrankungen. Bei ihnen entscheiden Verhalten und Lebensgewohnheiten über ihre künftige Gesundheit, ihre Lebenserwartung und -qualität.

Unsere Medikamente und Operationen können nur begrenzt reparieren, was diese Verhaltensweisen anrichten.

Sollten wir dann nicht vor allem damit beschäftigt sein, Patienten zu Veränderungen ihrer Lebensweise zu motivieren?

Stattdessen greifen wir zum Rezeptblock und vereinbaren OP-Termine. Das ist frustrierend und wir werden eher zu einem Reparaturbetrieb, statt Gesundheit zu fördern.

Diese Maßnahmen haben nur einen begrenzten Effekt, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden.

  • Bypässe verstopfen rasch wieder, wenn die Medikamente nicht genommen und Ernährungsgewohnheiten nicht verändert werden.
  • Bei Diabetikern bleibt der Blutzuckerspiegel hoch, wenn sie zwar die Medikamente nehmen, aber nicht die Essgewohnheiten anpassen.
  • Selbst wenn die Folgen des Rauchens offensichtlich sind, gelingt es vielen nicht, mit den Zigaretten aufzuhören.

Es steht 9 zu 1 dagegen


Die Studien belegen es: Von 10 Patienten, die wir über Risiken informieren, ermahnen und zu Veränderungen drängen, gelingt es einem, die notwendigen Veränderungen dauerhaft umzusetzen.

Einer von zehn     sw8.1644227532.png

Die anderen 9 nehmen sich z. B. nach einem Herzinfarkt viel vor, können die Veränderungen aber nur einige Wochen umsetzen und fallen dann zurück in die alten Gewohnheiten. Wenn wir sie dann erneut erinnern und warnen, reagieren sie oft abweisend. Niemand gibt gerne zu, dass er gescheitert ist.

Also von vorne: Rezeptblock und nächste OP.

Retten, was noch zu retten ist.

Wie die Arbeit mit Patienten wieder mehr Erfolg und Freude bringt

 

Wie würden Ihre Gespräche mit Patienten verlaufen,
wenn...


  • Sie notwendige Veränderungen offen ansprechen könnten, ohne Abwehr und Widerstand zu befürchten?
  • Patienten auch auf schwierige Themen offen und bereitwillig eingehen würden?
  • Ihre Patienten selbst Ideen zu Veränderungen einbringen würden, statt auf unsere Vorschläge zu warten?
  • Ihre Patienten in Ihnen einen wirklichen Coach, statt eine mahnende Autorität sehen würden?
  • Sie mit Patienten Ziele besprechen könnten, welche diese auch wirklich wollen und bereitwillig umsetzen?

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Wie können wir das erreichen?

Um das zu erreichen, müssen wir verstehen, warum die Gespräche so oft in die falsche Richtung laufen.

Woran liegt es, wenn Patienten auf unsere Vorschläge nicht so eingehen, wie wir es gerne hätten?

Über 1000 wissenschaftliche Studien belegen, dass es mit den Techniken der motivierenden Gesprächsführung gelingen kann. Sie zeigen:

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  • Es liegt nicht an unseren Patienten.
    Die sind durchaus motiviert zu Veränderung, benötigen aber Unterstützung.
     
  • Es liegt auch nicht an uns.
    Wir haben die Expertise und den Willen, Patienten zu begleiten.
     
  • Es liegt daran,
    wie die Gespräche zwischen uns und unseren Patienten verlaufen.
    Mit der motivierenden Gesprächsführung sind wir in der Lage, sie so zu strukturieren, dass sie für alle Seiten erfolgreich sind.

Diese Erfahrung machten Bill Miller und Stephan Rollnick. Sie analysierten den „Widerstand“ der Patienten und die Vorbehalte der Behandler.

Ihre Befunde wurden zur Grundlage der motivierenden Gesprächsführung. Drei Erkenntnisse waren dabei:

Das WIE entscheidet

Die Art, wie Patienten auf uns reagieren, hängt maßgeblich davon ab, wie wir das Gespräch gestalten. „Widerstand“ und mangelnde Motivation sind nicht Persönlichkeitszüge unserer Patienten, sondern Ergebnis unserer Art zu fragen und das Gespräch zu strukturieren. Mit motivierender Gesprächsführung können Gespräche ganz anders verlaufen, mit verblüffenden Ergebnissen.

Es lässt sich erlernen

Diese andere Art der Kommunikation lässt sich erlernen. Sie setzt voraus, dass man die Grundhaltung verinnerlicht hat. Danach kann man beginnen, einzelne Techniken anzuwenden. Schon das hat einen riesigen Effekt, auch wenn man noch nicht alle Schritte kennt oder anwendet.

Es kostet nicht mehr Zeit

Die Befürchtung, die Technik benötige viel mehr Zeit als wir meist für Patientengespräche haben, ist unbegründet. Ein Gespräch nach der MI-Methode zu gestalten, kostet kaum mehr Zeit, die wir wieder einsparen, weil die Diskussionen mit Patienten nachlassen und wir uns nicht mit Widerstand und Abwehr beschäftigen müssen.

Die Vorteile motivierender Gesprächsführung 

Vorteile für uns


Die motivierende Gesprächsführung hilft uns, eine andere Sicht auf die Verhaltensweisen unserer Patienten zu bekommen. Plötzlich verstehen wir die Probleme, mit denen sie kämpfen, ganz anders. Die therapeutische Grundhaltung ermöglicht es, viel entspannter mit Patienten umzugehen und nicht alles persönlich zu nehmen. Es schützt vor Verunsicherung und Burn-out.

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Vorteile für unsere Patienten


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Plötzlich sind wir nicht mehr für alles verantwortlich. Der Patient übernimmt die Initiative und wird aktiv, mit unserer Unterstützung. Das führt zu Entlastung und Entspannung, Patienten erleben sich dadurch als aktiv, kompetent und selbstwirksam. Sie merken, dass sie es selbst schaffen können und stolz sind auf sich und ihre eigenen Erfolge.

So führt motivierende Gesprächsführung zu besserer Zusammenarbeit und Zuversicht bei unseren Patienten und bei uns selbst.

Kann es wirklich so einfach sein?


Motivierende Gesprächsführung ist nicht einfach eine Methode, um mit manipulativen Floskeln Menschen zu etwas zu bringen, was sie selbst nicht wollen. Es klappt auch nicht sofort. Aber einzelne Elemente in jedem kurzen Kontakt bewirken auf die Dauer bei vielen die erforderliche Veränderung.

Klappt das bei allen Patienten?

Motivierende Gesprächsführung ist kein Wundermittel, mit dem wir jeden Patienten zu erfolgreicher Veränderung bewegen. Auch mit dieser Gesprächsmethode werden wir Patienten begegnen, die zu einer Veränderung noch nicht bereit sind. Aber diese Patienten schrecken wir nicht ab, weil sie sich von uns bedrängt fühlen. Stattdessen machen wir deutlich, dass wir gerne für sie da sind, wenn sie sich später doch noch für eine Veränderung entscheiden.

Ist es schwer zu erlernen?

Die Grundprinzipien der motivierenden Gesprächsführung sind leicht zu verstehen, aber nicht einfach in der Umsetzung.

Die Methode beinhaltet einer Vielzahl von Techniken. Das Gute: Man muss nicht alle kennen und verstehen, bevor man erste Elemente erfolgreich anwenden kann. Schon nach dem ersten Modul dieses Video-Kurses haben Sie eine Vielzahl konkreter Techniken, die Sie sofort in Ihren nächsten Gesprächen anwenden können.

Kostet es nicht doch mehr Zeit?

Mit motivierender Gesprächsführung setzen wir andere Schwerpunkte. Wir investieren mehr Zeit in die Beziehung zu unseren Patienten und sparen viel Zeit, die wir nicht mehr mit Argumentieren und Überzeugen verbringen. Auch als Kurzintervention ist die Methode wirksam und regt Patienten zum Nachdenken über Veränderung an.

Der Video-Kurs „Veränderung bewirken“


Lernen Sie online und in Ihrem eigenen Tempo die Grundhaltung und die Techniken der motivierenden Gesprächsführung kennen.
Sehen Sie anhand konkreter Beispiele, wie die Techniken angewendet werden und integrieren Sie diese schrittweise in Ihre eigenen Gespräche.
  • Wie Sie entspannter Gespräche führen, bei denen Patienten selbst die Gründe für Veränderung formulieren.
  • Wie Sie mit Gesprächstechniken eine tragfähige Beziehung zu Patienten aufbauen, damit diese Sie als Partner im Veränderungsprozess erleben, statt als mahnende Autorität.
  • Wie Sie auf Augenhöhe kommunizieren können und Diskussionen vermeiden, die mehr an einen Boxkampf erinnern.
  • Wie Sie mit nur zwei gezielten Schlüssel-Fragen Motivation erkennen und fördern können.

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  • Wie Sie auf „Widerstand“ und Gegenargumente eingehen können, ohne den Veränderungsprozess zu gefährden.
  • Wie Sie auch schwierige Gespräche meistern und gelassen mit Konflikten und unzufriedenen Patienten umgehen können.
  • Wie Sie mit der „Burger-Technik“ Ratschläge und Informationen so vermitteln können, dass Patienten sie gerne annehmen und umsetzen.

Motivierende Gesprächsführung erleben


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Der Kurs gliedert sich in mehrere Module, die jeweils auf einen Prozess-Schritt der motivierenden Gesprächsführung eingehen.

In jedem Modul finden Sie kurze Videos, die schrittweise in das Thema einführen. Oft enthalten diese Kapitel auch noch Arbeitsblätter und Links zu vertiefenden Informationen.

Der Kurs orientiert sich dabei an der neuesten Auflage des Buches von Miller und Rollnick und enthält alle Veränderungen, die nach wissenschaftlichen Studien in die Weiterentwicklung von motivierender Gesprächsführung eingeflossen sind.

In jedem Modul gehen wir kurz auf die Grundlagen ein, beschäftigen uns aber vor allem mit der konkreten Anwendung in Gesprächen mit Patienten.

Sie erhalten mit dem Video-Kurs folgende Module und Themen:

Modul 1: Die Grundgedanken vestehen


Auf welchen Grundprinzipien gründet sich die motivierende Gesprächsführung und welche Haltung nehmen wir gegenüber unseren Patienten ein, um Veränderung zu fördern und Konflikte und „Widerstand“ zu vermeiden.

Warum erleben wir Patienten oft als „unwillig“ zu Veränderung und was steckt wirklich dahinter? Was leiten wir daraus ab für gelingende Gespräche, die Patienten als unterstützend erleben!

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Modul 2: Eine tragfähige Beziehung gestalten


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Eine gute Beziehung zu Patienten ist die Grundlage dafür, Veränderung zu bewirken. Sie lernen konkrete Techniken kennen, um diese Beziehung zu stärken.

Wir beschäftigen uns mit förderlichen Fragen und dem richtigen Zuhören.

Erfahren Sie, wie Sie mit bestimmten Reflexionen dazu beitragen, dass Patienten Veränderungen in Betracht ziehen.

Modul 3: Den Auftrag klären und fokussieren


In welchen Gesprächssituationen sollten wir welche Position einnehmen?

Dafür müssen wir wissen und mit dem Patienten klären, welche Ziele er hat und in welche Richtung es gehen soll.

Wie kann eine Zielfindung gelingen und welche Bedeutung haben Zusammenfassungen im Gespräch?

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Modul 4: Motivation wecken


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Was macht die motivierende Gesprächsführung so einzigartig?

Erfahren Sie in diesem Modul die Techniken des „Evoking“ kennen.

Wie können wir mit Gesprächstechniken Äußerungen hervorrufen, die in Richtung einer Veränderung gehen und bei unseren Gesprächspartnern eine eigene Motivation stärken?

Modul 5: Pläne in die Tat umsetzen


Motivation, Bereitschaft und Zuversicht sind wichtig. Aber es nützt alles nichts, wenn es keinen konkreten Plan gibt, der auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Wie können wir Patienten dabei begleiten, einen realistischen Plan zu erstellen und diesen auch wirklich umzusetzen?

Wann geben wir konkrete Ratschläge und wie können wir diese so formulieren, dass Patienten sie auch annehmen können?

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Für wen ist der Kurs geeignet?


  • Sie sind Ärztin oder Arzt beliebiger Fachrichtung und möchten Gesprächstechniken kennenlernen, die bei Patienten Veränderungen begünstigen.
  • Sie gehören zu einer anderen klinisch tätigen Berufsgruppe (Psychologie, Pflege, Sozialdienst, Fachtherapien, Beratungsstellen, Bewährungshilfe) und möchten Klienten bei Veränderungsprozessen wirksamer unterstützen.
  • Sie haben es mit Gesprächspartnern zu tun, die nicht nur medizinische Behandlung benötigen, sondern zusätzlich auch Veränderungen in ihren Lebensgewohnheiten machen sollten, damit die Maßnahmen auch längerfristigen Erfolg haben.
  • Sie möchten nicht tatenlos hinnehmen, dass die Medizin überwiegend ein Reparaturbetrieb ist dafür, dass Menschen ungesunde Verhaltensweisen zeigen und diese scheinbar nicht aufgeben können.
  • Sie sind offen dafür, Ihre Gesprächstechniken noch weiter zu verbessern und neue Ansätze kennenzulernen.
  • Sie können auf die hierarchische Rollenverteilung zwischen Arzt und Patient verzichten, zugunsten einer eher partnerschaftlichen Vorgehensweise, die dafür auch Wirkung zeigt.
  • Sie wollen wieder mehr Freude am Umgang mit Patienten entwickeln und sie bei der erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen unterstützen.
  • Sie sind bereit, Ihr bisheriges Vorgehen zu hinterfragen und offen zu sein für einen anderen Umgang mit Patienten.
  • Sie bringen die Bereitschaft mit, neue Techniken nicht nur theoretisch zu erfassen, sondern auch konkret anzuwenden und durch Üben zu verbessern.

Für wen ist der Kurs nicht geeignet?


  • Für alle, die Methoden suchen, wie Sie Patienten „manipulieren“ können, das zu tun, was sie für richtig halten.
  • Wenn Sie nach rhetorischen Tricks und Taktiken guter Verkäufer suchen, um Patienten zu beeinflussen, Untersuchungen und medizinischen Leistungen zuzustimmen, die sie eigentlich nicht wollen.
  • Wenn Sie eine Zauberformel suchen, mit der auf einen Schlag alle Patientengespräche einfacher werden.
  • Wenn Sie Wert legen auf die Rolle des „Experten“, der Ratschläge gibt, denen Ihre Patienten unbedingt folgen sollten.
  • Wenn Sie mit den Ergebnissen Ihres Gesprächsstils zufrieden sind und keinen Bedarf nach Optimierung sehen.
  • Wenn Sie keine Bereitschaft mitbringen, Ihr bisheriges Vorgehen zu hinterfragen, neues auszuprobieren und aus den Erfahrungen zu lernen.

Was bekomme ich konkret in diesem Video-Kurs? 


Fassen wir zusammen, was der Kurs beinhaltet:

  • Fünf Module mit zahlreichen kurzen Video-Einheiten. Erfahren Sie von den Grundlagen und der therapeutischen Haltung bis zu den konkreten Techniken alles, was motivierende Gesprächsführung ausmacht.
  • Jedes Video ist dabei 6–10 Minuten lang. Sie können den Kurs bequem in kurzen Abschnitten durchlaufen, ganz flexibel und ohne lange Zeitblöcke finden zu müssen.
  • Modul 1: Nach einem Überblick über die Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung widmen wir uns dem “Spirit”, der Grundhaltung und definieren unsere Rolle im Veränderungsprozess.
  • Modul 2: Wir beschäftigen uns mit dem ersten Schritt der motivierenden Gesprächsführung, dem Beziehungsaufbau. Wir lernen zwei der vier Basisfertigkeiten (”OARS”) kennen, anhand praktischer Beispiele.
  • Modul 3: Motivierende Gesprächsführung ist zielorientiert und direktiv. Wir lernen den zweiten Schritt kennen, das “fokussieren”. Zusätzlich vertiefen wir die kommunikativen Techniken (“OARS“).
  • Modul 4: Wir kommen zum Herzstück der motivierenden Gesprächsführung, der „Evokation“. Wie können wir Gespräche so gestalten, dass Patienten selbst Aussagen in Richtung Veränderung formulieren? Wie gehen wir um mit Bedenken und Gegenargumenten?
  • Modul 5: Ein Plan ist nur gut, wenn er auch in die Tat umgesetzt wird. Im vierten Schritt gestalten wir den Übergang von Evokation zur konkreten Planung einer Veränderung. Wie können wir Patienten bei der Umsetzung unterstützen? Wie können wir Ratschläge geben und Expertenwissen vermitteln, damit es auch angenommen wird?
  • In den Modulen 2 und 3 beschäftigen wir uns auch mit den sog. “Basisfertigkeiten (OARS)" der motivierenden Gesprächsführung. Wann sind offene Fragen besser als geschlossene? Wie können wir Bestätigungen anwenden? Wie verwenden wir aktives Zuhören und warum sind Zusammenfassungen so wertvoll?
  • Zahlreiche konkrete Gesprächs-Beispiele, die den Transfer in den klinischen Alltag erleichtern.
  • Zu vielen Videos erhalten Sie Arbeitsblätter, Checklisten oder weiterführende Links, um bei Interesse das Thema zu vertiefen.
  • Sie haben in 3 Monaten ausreichend Zeit, den Kurs zu absolvieren und bei Bedarf einzelne Videos zur Vertiefung mehrmals anzuschauen.

Häufige Fragen


Kann ich die Inhalte des Kurses nicht auch woanders finden?

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr über motivierende Gesprächsführung zu erfahren.

  • Bücher: Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema. Oft bleiben die Inhalte dann eher theoretisch, aber mit viel eigenem Engagement können Sie die Inhalte in Ihren Alltag integrieren.
     
  • Internet: Es gibt viele Internetseiten, die sich mit motivierender Gesprächsführung beschäftigen. Wenn Sie viel Zeit mitbringen und vor allem nach englischsprachigen Seiten suchen, können Sie vieles finden und zusammensetzen. Wenn Sie es in deutscher Sprache bevorzugen und einen systematischen Aufbau der Inhalte bevorzugen, ist der Kurs „Veränderung bewirken“ richtig für Sie.
     
  • Kurse und Seminare: Präsenzkurse sind eine echte Möglichkeit, Gesprächstechniken zu erlernen. Sie haben den großen Vorteil, dass Sie in der Gruppe arbeiten und die Techniken in sog. „Rollenspielen“ auch gleich praktisch üben können.
    Sie bekommen vom Dozenten oder anderen Teilnehmern Rückmeldung zu ihrem eigenen Gesprächsverhalten.
    Solche Kurse erfordern oft eine mehrtägige Abwesenheit und Sie müssen Disziplin aufbringen, die Dinge anschließend selbst in den Alltag zu integrieren. Im Online-Kurs „Veränderung bewirken“ haben Sie drei Monate Zugriff auf die Inhalte und können sich einzelne Einheiten beliebig oft anschauen, während Sie die Inhalte umsetzen.

Wäre es nicht besser, praktisch üben zu können?

Immer, wenn Sie sich etwas Neues aneignen, ist das Üben der wichtigste Faktor. Den besten Mentor dafür sehen Sie jeden Tag: Ihre eigenen Patientinnen und Patienten.

Sie werden in dem Kurs Techniken kennenlernen und diese können Sie sofort ausprobieren. Und an den Reaktionen Ihrer Patienten werden Sie merken, was gut läuft und was nicht. Sie geben Ihnen laufend und unmittelbar Rückmeldung und Sie können noch innerhalb eines Gesprächs etwas verändern. Einen besseren Mentor werden Sie nicht finden! 

Das ist deutlich effektiver als Rollenspiele, in denen jemand einen Patienten spielt, aber nicht wirklich betroffen ist. Alle Elemente in diesem Kurs können Sie sofort im nächsten Gespräch ausprobieren. Sie müssen nicht warten, bis Sie alle Module abgeschlossen haben

Muss ich meine bisherigen Gesprächstechniken und Therapiemethoden aufgeben?

Motivierende Gesprächsführung ist ein „Add-on“, welches häufig anderen Therapien vorgeschaltet wird, um überhaupt eine Motivation für andere Interventionen zu erzeugen. Sie müssen keine anderen Gesprächsmethoden aufgeben, MI lässt sich gut mit anderen Methoden kombinieren.

Lediglich ein konfrontativer Gesprächsstil, bei dem wir meinen, dem Patienten Vorschriften zu machen, ist mit den Prinzipien von motivierender Gesprächsführung nicht zu vereinbaren.

Ich bin kein Psychologe oder Psychotherapeut. Kann ich die Gesprächstechniken trotzdem nutzen?

Die motivierende Gesprächsführung wurde von Psychotherapeuten entwickelt und die Methode wird auch in der Psychotherapie verwendet.

Um motivierende Gesprächsführung anzuwenden, benötigen Sie keine Vorkenntnisse oder besondere Ausbildung. Alle Beispiele in diesem Video-Kurs sind aus dem Gesundheitswesen, ohne speziellen Fokus auf Psychiatrie oder Psychotherapie.

Muss ich alle Techniken kennen und anwenden, damit es einen Effekt hat?

Je mehr Techniken und Elemente Sie in Ihre Gespräche mit Patienten integrieren, desto besser.

Es hat aber schon einen Effekt, wenn Sie sich mit der Grundhaltung hinter MI identifizieren können.

Danach können Sie Schritt für Schritt einzelne Elemente ausprobieren und integrieren. Sie müssen dazu nicht alle Elemente durchgearbeitet haben oder alle zwingend anwenden!

Wie läuft der Kurs genau ab?

Der Kurs gliedert sich in mehrere Module, die Sie in der entsprechenden Reihenfolge durchlaufen. Nach dem Kauf können Sie sofort mit dem ersten Modul beginnen. Danach kommt jede Woche ein weiteres Modul dazu. Sie können jederzeit zu früheren Einheiten zurückkehren und die Einheiten beliebig oft wiederholen.

Wie viel Zeit muss ich einplanen?

Insgesamt umfasst der Kurs mehrere Stunden Video-Material.

Jede Einheit ist dabei zwischen 6 und 10 Minuten lang. Sie können also bequem immer wieder in kleinen Schritten vorankommen und müssen keine langen Zeitblöcke einplanen.

Was passiert, wenn ich einige Zeit nicht dazu komme?

Sie haben drei Monate Zeit, den Kurs zu absolvieren.

Wie lange erhalte ich Zugang zum Kurs?

Nach Kauf des Kurses haben Sie 3 Monate Zugang zu den Inhalten des Kurses. 

Dieser Kurs und das Thema motivierende Gesprächsführung sind umfangreich. Sie benötigen ausreichend Zeit, die Inhalte zu bearbeiten und einen Transfer in Ihre klinische Arbeit vollziehen zu können.

Wenn Sie die Beschäftigung mit den Inhalten zu lange dehnen, fehlt Ihnen der Zusammenhang, da die Inhalte aufeinander aufbauen.

Bitte prüfen Sie vor Kauf des Kurses, dass Sie sich in den nächsten drei Monaten mit den Inhalten beschäftigen wollen und Sie sich dafür Zeit reservieren können. Davon profitieren Sie mehr, als wenn Sie den Kurs über eine lange Zeit strecken und dazwischen Phasen ganz ohne Beschäftigung mit den Inhalten entstehen.

Was mache ich, wenn ich Fragen habe?

Sie können unter jeder Einheit einen Kommentar und Fragen hinterlassen. Gerne können Sie mich bei besonderen Fragen auch per E-Mail erreichen.

Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?

Für diesen Kurs haben Sie eine 14-tägige Rückgabefrist.

Nach dem Kauf erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung. Diese enthält auch ausführliche Angaben, wie Sie innerhalb von 14 Tagen ggf. von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können. Der Kaufpreis wird Ihnen umgehend erstattet.

Wer hat den Kurs entwickelt?

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Ich heiße Dr. Christopher Dedner und bin seit vielen Jahren Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Ich leite eine psychiatrische Klinik und habe Führungserfahrung als Oberarzt, Chefarzt, ärztlicher Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung.

Als Dozent halte ich Vorträge, Kurse und Weiterbildungen zu Psychiatrie, Verhaltenstherapie, Kommunikation und motivierender Gesprächsführung, u. a. für die Ärztekammern Baden-Württemberg und Bayern.

Auf meiner Seite „StrebensWert“, auf YouTube und bei DocCheck finden Sie zahlreiche Impulse zu den Themen Kommunikation und Führungskompetenz im Krankenhaus.

In den Kurs „Veränderung bewirken“ sind alle meine persönlichen Erfahrungen mit motivierender Gesprächsführung, meine eigene Recherche und meine Erfahrungen als Gruppenleiter bei Seminaren und Kursen zum Thema eingeflossen.

Teilnahme bald möglich


Es ist aktuell keine Vormerkung für die Vorab-Testphase des Kurses mehr möglich. 

Sie können den MI-Kurs schon bald buchen!

Schauen bitte in einigen Tagen noch mal vorbei.